Markus W. Kropp

 

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reinhören im Mediateil

 

"Alle meine Entchen"

     

   

 

"Eine gehörige Portion Humor und ebenso Spieltechnik und pianistisches Können sollte man haben, wendet man sich den harmlos daher schwimmenden Variationen für Klavier über "Alle meine Entchen" von Markus W. Kropp zu. "

"Dieser Variationszyklus ist ein [...] Vortragswerk, bei dem man auch ein wenig am Klavier schauspielern darf, wenn dann zum Schluss nach zahlreichen variationstypischen Verwerfungen die Hauptmelodie vorbeispaziert, als sei nichts geschehen!"

Christina Humenberger von Schott´s Musikpaedagogik-online.de
ganze Rezension

erschienen beim

Verlag Neue Musik

Epigramm

"Zween also und zwar den tiefsten und edelsten Trieben im Menschen, der Neigung nämlich seine Ideen zu erhellen und zu erweitern, sodann seine Gedanken und Empfindungen andern mitzutheilen, verdankt wie jede Zuschrift, so auch insonderheit die kürzeste und künstlichste der Zuschriften, das Epigramm sein Daseyn."

so heißt es von Johann Gottfried Herders "Anmerkungen über die Anthologie der Griechen". So ist gerade die Kürze in diesem Epigramm über den Namen "Heike Hohelüchter" das Wesentliche der Komposition. Auch hier wird wie in den "9 kleinen Variationen" auf kleinstem Raum eine sehr klare Aussage getroffen. Ein weiteres Zitat beschreibt das Epigramm auf eine ähnliche Art und Weise: "Begründer der epigrammatischen Kunst war Simonides von Keos dessen Epigramme zum großen Teil [...] poetischer Auffassung sind und sich durch Schärfe des Gedankens und großartige Einfachheit auszeichnen." Das Epigramm Markus W. Kropps besitzt ebendiese klare Einfachheit und Schärfe. Bei aller Kürze steckt aber auch eine poetisch-klangliche Aussage im Werk, die gerade in Ihrer Komprimiertheit ihren Reiz gewinnt.
 
 
 

erschienen beim

Verlag Neue Musik

Sonate Nr. 1

Arnold Schönberg schrieb einst an Ferrucio Busoni: "Ich strebe an:
Vollständige Befreiung von allen Formen // von allen Symbolen // des Zusammenhangs und der Logik // also: weg von der "motivischen Arbeit" Weg von der Harmonie, als Cement oder Baustein einer Architektur."

Die Sonate Nr. 1 ist das genaue Gegenteil dessen, was Schönberg an Busoni geschrieben hat - und dies in voller Gänze. Sie hat Form, nämlich die der modernen, freieren Sonate. Sie will tiefe Zusammenhänge durch motivische Arbeit innerhalb der Sätze und über den einzelnen Satz hinaus herstellen - und Sie will Harmonien als zentrales Fundament in die Sonate einbauen. Ein Fundament, das nicht ausschließlich das alte Dur/Moll-Gebäude als Ausdrucksmittel benötigt sondern (nach Ernö Lendvai) aus Alpha-, Beta- und anderen Harmonien gemacht ist. Es entsteht ein kraftvoller Ausdruck, der geschichtlich-organisch an die frühe Moderne anknüpft. So entsteht Musik, die aus der Erde wächst, die Luft atmet, die gegen Feuer kämpft und die sich gen Himmel reckt.

 
 
 

erschienen beim

Verlag Neue Musik

9 kleine Variationen


Klarheit und Einfachheit stehen im Mittelpunkt der 9 kleinen Variationen. Bewusst gewählt ist das im Titel enthaltene Wort "klein".
Jede Variation trifft  eine einzige, prägnante Aussage auf möglichst kleinem Raum. Auch die Anzahl der Variationen wurde entschieden klein gehalten. Mehr als 9 Variationen zu komponieren stünde im krassen Widerspruch zu der grundsätzlich minimalistisch-kompositorischen Idee, klarste Aussagen auf kleinstem Raum zu treffen. Jede weitere Variation hätte nur eine Variation der Variation entstehen lassen und damit das Prinzip der klaren Einfachheit gebrochen.
 
 
 

erschienen beim

Verlag Neue Musik
 
 
Prelude No 2
Susanne Schanz-Kropp gewidmet
 
 
uraufgeführt am 17. März 2007 in Köln
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Prelude No 3
Klangstudie
  
uraufgeführt am 2. August 2009 in Köln, St. Aposteln, SonntagsMusikt download PDF


Prelude No 4
Sonata arabica
Revision Nr. 1
 
noch nicht uraufgeführt download PDF


e
Arvo Pärt gewidmet
 

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Andantino
 
 

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Miniatur
 
noch nicht uraufgeführt download PDF

 

Etüde Nr. 1

Vitaly Margulis gewidmet

 

 
noch nicht uraufgeführt
 
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